Review

Zwei amerikanische Soldaten, die im Vietnamkrieg waren, desertieren von einem amerikanischen Stützpunkt in Deutschland aus und werden mit Hilfe einer Organisation mit pazifistischen Ideen nach Kopenhagen gebracht.
Dort versuchen sie ein neues Leben anzufangen und sich von den Erlebnissen im Vietnamkriegs zu erholen.
Leider dreht der eine komplett durch und wird schizophren, Umringt von Sex und Drogen (Kopenhagen war damals führend in dieser Hinsicht), kann er sich nicht von seinen schrecklichen Erfahrungen (immer wieder gespielte Kriegszenen in Rückblenden gezeigt und mit echtem Dokumaterial vermischt) nicht lösen.
Anthony Vernon (der Psychopath) spielt sehr gut und auch die anderen Darsteller gehen in Ordnung. Aber das Budget war sichtlich zu niedrig, um die hohen Ambitionen des Regiesseurs gerecht zu werden. Die eingestreuten echten Kriegszenen sind eindeutig zuviel und lassen den Film recht billig aussehen.
Zudem wirken diese Anklagen gegen die moderne Gesellschaft (Grossstadtleben, Krieg etc.) recht veraltet und auch die Art und Weise, wie die Geschichte voranschreitet löst oftmals nur Langeweile aus, weil zu wenig passiert. Die technische Ausführung tut ihr Uebriges. Handkamera, etliche Zooms und unnötig in die Länge gezogenen Szenen. (3/10)

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