Amityville - Das Böse Stirbt Nie
Auf den Ruinen eines alten Hauses errichtet ein Ingenieur in monatelanger Kleinarbeit das Heim für seine neue Familie. Bald nach dem Einzug schlagen die latent vorhandenen familiären Konflikte ins Boshafte um und mit Hilfe seiner paranormal veranlagten Schwester muß der Mann erkennen, daß er es mit Dämonen und bösen Geistern zu tun hat, die den Kindern fatale Befehle einflüstern... ofdb.de
Der wievielte Teil der endlos wirkenden Freitag De ... Entschuldigung - Amityville Horror Reihe ist das denn jetzt? Der 8.?! Naja, auf jedenfall hat mich die Reihe nie restlos begeistert und das Remake erst recht nicht.
Hier haben wir die absolut typische Ausgangslage: eine Patchworkfamilie zieht in eine neue Bude und - festhalten, jetzt wird's überraschend - darin spukt es. Die Charaktere können durchaus ein paar Sympathiepunkte abstauben, aber die richtige, intensive Bindung geht man mit ihnen nicht ein.
Der Grusel hält sich im Prinzip auch in Grenzen - jedoch haben wir eine typische "Familiengrusler" Atmosphäre die teilweise mit recht derben Effekten gewürzt wird (verbrannter Kopf). Die Effekte und damit meine ich auch die Masken der Dämonen am Ende, wussten definitiv zu gefallen, genauso wie die ganze Idee rund um das Puppenhaus.
Für den modernen Horrorfan wird der Film ein absoluter Graus sein, da er weder eine richtig böse Grundstimmung hat wie moderne Kollegen á la "Insidious" noch schockt. Wer sich aber an die frühen 90er zurückerinnern möchte und Filme wie "Arachnophobia" oder "House" nicht schlecht fand, kann sich den 8. Teil der Amityville Reihe bedenkenlos anschauen!
6/10