Alle Kurzkommentare


5

Ein Puppenhaus als Miniaturabbild des richtigen Horrorhauses. Und was zuerst in der kleinen Version passiert, geschieht dann auch im Großen in der Realität. Eigentlich eine starke Grundidee. Doch der letzte Teil der Amityville-Originalreihe setzt leider viel lieber auf Seifenoper und vertrödelt viel Zeit mit den Spannungen innerhalb der Patchworkfamilie, die noch nicht zusammengewachsen ist. Wenn sich denn mal etwas Horror-mäßiges ereignet, dann fällt es meistens in die Kategorien Albern oder Bizarr, etwa wenn die Mutter plötzlich ihren Stiefsohn im Teenageralter begehrt, der kleine Bengel erstaunlich gelassen auf das Auftauchen seines echten und toten Vaters als Zombie (erinnert entfernt an Big Ben in HOUSE) reagiert oder am Schluss billige Gummidämonen aufkreuzen. Als Amityville-Nachfolger ist das eine Lachnummer, für sich betrachtet aber unterhaltsamer Trash.

8

Amityville - Das Böse stirbt nie Eigentlich ist dieser Film totaler Müll, was ihn aber auch ganz interessant macht. Es handelt sich um den bereits achten Teil der eigentlich bekannten Geisterhaus Reihe "Amityville Horror" und der Auslöser für den Spuck ist in diesem Fall ein Puppenhaus das ein Tor zur Welt der Dämonen öffnet. Und diese Dämonen, Zombies und Monster sind auch schon das Highlight des Films, diese sehen wirklich dermaßen schlecht aus, das man sofort erkennt "Ah, Dämonen Horror!". Die Monster sehen natürlich nicht nur schlecht im negativen Sinne aus, sondern gerade wegen ihres leicht billigen Outfits sehr cool. Allgemein bietet der Film sehr lustige Spezial Effekte wie blaue Lichtstrahlen oder glühende Puppenhäuser. Eigentlich merkt man schnell: Der Film ist Trash pur und kommt dabei ziemlich lustig rüber. Ein recht cooler und witziger Dämonen-Schocker.

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