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Nachdem "Trancers 2" schon nicht das Gelbe vom Ei war, ist es sehr zweifelhaft das der dritte Teil um Trancer-Jäger Jack Deth das Niveau wieder steigern kann.

Nun, die Story versucht sich etwas komplexer und vielschichtiger zu wirken, versagt aber hierbei, da der Zusammenhang und Sinn nicht wirklich erkennbar wird. Schön und gut, wenn Jack aus der Vergangenheit zurück in die Zukunft geholt wird, um dann wieder in die Vergangenheit etwas später zurück geschickt zu werden, nur sollte das inhaltlich etwas klarer strukturiert werden. Hier jedoch ist es größtenteil sehr verwirrend, zumal der Film im deutschen Titel 2010 stehen hat, Jack jedoch ins Jahr 2005 zurück geschickt wird. Wie schon so oft sind durchdachte Stories sehr selten anzutreffen und auch hier wird man vergeblich danach suchen.

Zumindest Tim Thomerson kann als Jack Deth wieder überzeugen, Helen Hunt hat hier nur eine kleine Special Apperance und der Rest sollte sich fragen ob Schauspielerei die richige berufliche Entscheidung war. Nix neues also im B-Movie-Sector. Zumindest bei den Actionszenen keimt etwas Hoffnung, doch reichen diese diesmal bei weitem nicht aus, um den schwachen Gesamteindruck wesentlich zu verbessern. Zumal die deutsche Fassung teilweise sehr unglücklich gekürzt wurde, sehr zum Leid des schon mit dem Rest gestraften Zuschauers.

"Trancers 2010" ist bis dato der schlechteste Teil der Reihe, empfehlenswert eigentlich nur, wenn man zuviel Zeit hat und nicht weis was man machen soll. Ansonsten lieber was anderes schauen.
2 von 10 Punkten.

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