Review

Der Film hätte jede Menge Potenzial, Horrorfans jährlich die Vorweihnachtszeit zu versüßen, allen voran gute Schauspieler und ein noch unverbrauchtes Konzept. Anfangs sieht es auch noch so aus, als würde KRAMPUS die Balance zwischen bissigem familiärem Weihnachtswahnsinn, Mythologie und Monsterhorror hinbekommen, spätestens in der zweiten Hälfte offenbart sich jedoch das unstimmige Chaos: animierte Lebkuchenmännchen aus SHREK treffen auf ANNABELLE Horrorspielzeug und TREMORS im Schnee (wie gut, dass jeder ordentliche Amerikaner das Recht hat, immer ein Waffenarsenal bei sich zu führen), statt einem ordentlichen Spannungsaufbau oder dem Fokus auf den Krampus ziehen sich die Szenen, der anfängliche Humor wird irgendwann komplett vergessen und das vom Studio verordnete PG 13-Rating verbietet jegliche Konsequenz oder Härte.

Details
Ähnliche Filme