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VISIONS kopiert über weite Strecken dermaßen dreist einen gewissen Gruselklassiker aus den 60ern von Regisseur Roman Polanski, dass man beinahe das Gefühl bekommt, ein Remake vor sich zu haben. Die einzigen feinen Unterschiede bis dahin sind nur der Ort des Geschehens, wobei der Weinberg nicht wirklich eine Funktion übernimmt, und eben die titelgebenden Visionen der hochschwangeren und verängstigten Protagonistin. Erst im letzten Akt geht Kevin Greuterts Streifen vollkomen eigene Wege und verdient sich so etwas wie eine Daseinsberechtigung. Da werden dann tatsächlich einmal alle angesammelten Ungereimtheiten und Schauermotive in einer sinnvollen Auflösung miteinander kombiniert und erklärt. Respekt dafür. Das ist erfreulich, aber für den richtigen Horrorfreund reicht das noch immer kaum aus. Greutert, mach lieber wieder einen SAW!

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