Weiter geht's mit dem Puppentheater.
Wieder im gleichen Hotel, aber diesmal treibt neben den Puppen ein vermumter Verrückter sein Unwesen, welcher sich gleich zu Beginn als der Erschaffer der Figuren Toulon "entpuppt". Eigentlich kann man relativ viele Parallelen zum Vorgänger ziehen, nur dass hier der Trash noch ein kleines bisschen angehoben wurde und den Puppen etwas weniger Tötungsware vorliegt. Im Allgemeinen finde ich auch, dass hier auch wie beim ersten Teil die Death Scenes wieder relativ öde und unspektakulär geraten sind. Da könnte der Gewaltpegel ruhig für den dritten Teil etwas angehoben werden. Die Effekte der Puppen, beispielsweise beim Rennen, sind etwas erweitert worden. Für heutige Verhältnisse zwar immer noch lachhaft, aber ich denke heutzutage sieht man sich die Filme eh nur noch aus nostalgischen Gründen an und kann darüber hinweg sehen. Das Spannungsbarometer schlägt auch hier nicht übertrieben aus und steht irgendwo im unteren Durchschnitt etwas unter dem vorherigen Teil. Cool fand ich allerdings, dass die kopfverdrehende Kasper-Puppe hier eine etwas größere Rolle spielt.
Fazit:
Das Fazit des ersten Teils kann man beruhigt übernehmen. PUPPER MASTER 2 liegt zwar klar hinter Teil 1, ist aber auf jeden Fall noch im erträglichen Bereich. Horrorfans der 80er werden hier schon ihren Spaß mit haben.