Review

Mörderpüppchen gegen Nazis - da sollte doch ein großer derber Filmspaß garantiert sein, oder? Doch zum einem hat die Filmschmiede Full Moon Entertainment gar nicht die Möglichkeiten, Berlin zur Zeit des Dritten Reichs adäquat darzustellen: Das sind muffige Kämmerlein und ein paar schlichte Hinterhöfe, hier und da ein paar Hakenkreuze, aber von einer imposanten und bedrohlich wirkenden Weltstadt keine Spur. Und zum anderen hätte der Film eine viel größere Dosis Nazisploitation vertragen können. Nur der ab und zu böse "Schnell, schnell!" zischende Richard Lynch zeigt eine halbwegs angemessene Leistung als Schurke. Inkonsequent ist die Darstellung von Toulon: Wie aus dem lieben Puppenonkel später, bzw. wie im Vorgänger bereits gezeigt, ein intriganter Invalide werden soll, gegen den sich seine eigenen Geschöpfe wenden, das bleibt schleierhaft.

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