iHaveCNit: 400 Days – The Last Mission (2016)
Wenn es ein Genre gibt, was mir immer wieder interessante Filme liefert, ist es SciFi. Anfang des Jahres habe ich mir für den DTV-Sektor „400 Days – The Last Mission“ geholt und nun die dritte Sichtung vorgenommen, da ich diesem Film noch keine Review gewidmet habe und dies noch bis zum Jahresende nachholen wollte. In Anbetracht des Menschen und seinem Erkundungswahn im Weltall sind situationsnahe Experimentreihen in völliger Isolation auf der Erde bereits Realität.
„400 Days – The Last Mission“ nimmt nun eine solche situationsnahe Experimentreihe in völliger Isolation und spinnt daraus einen interessanten Science-Fiction-Psychohorrorfilm. Die private Firma Kepler Industries ist bereits im Raumfahrtgeschäft und hat nun 4 junge Astronauten ausgewählt, die für 400 Tage in einem unterirdischen Bunker, der eine Raumstation darstellt, situationsnahe Experimentreihen vornehmen und dokumentieren dürfen. Als kurz nach Beginn die Kommunikation ausfällt, sich unerklärliche Dinge ereignen und die Astronauten wahnsinnig werden, entschließen sie sich zu einem riskanten Schritt.
Für eine DTV-Produktion sieht der Film schon solide aus. Trotz spärlicher Mittel sieht der Bunker als Set sehr gut aus und vermittelt einen tollen Eindruck. Genau wie die 4 Hautprotagonisten, die von den serienerprobten Caity Lotz und Brandon Routh (Arrow / Legends of Tomorrow) sowie Ben Feldman (Made Men) und dem US-Comedian Dane Cook gespielt werden und interessante, unterschiedliche Charaktere spielen, deren notwendige Tiefe schon vorhanden ist und das Kammerspiel in der ersten Hälfte unterstützt. Danach folgt ein leichter Stilbruch, und man fragt sich am Ende, wie man sich die offenen Fragen beantworten und die einzelnen Details verknüpfen und analysieren kann. Interessant, spannend und tolle Ausgangssituation - „400 Days“ passt.
„400 Days – The Last Mission“ - My Third Look – 7/10 Punkte