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5

DAS HAUS DER 1000 LEICHEN Teil Zweieinhalb oder wie? Rob Zombie kann wohl wirklich nichts anderes drehen solche Pseudo-Grindhouse-Filmchen, in denen Vertreter der White Trash Szene pausenlos mit Kraftausdrücken um sich schmeißen. Und immer allen voran die Gattin und immer im Retro-Look. 31 spielt auch noch in Zombies Lieblingsjahrzehnt, den 70ern. Die dargebotene Menschenjagd ist ermüdend. Wie groß soll das Areal, in denen die tödlichen Spiele stattfinden, eigentlich sein?! Die Verfolger sind auch total überdreht, etwa der Latino-Hitler-Liliputaner, und darum meist eher lächerlich als Angst einflößend. Lediglich der Nosferatu-Psychoclown hat mir mit seiner Performance außerordentlich gut gefallen und deklassiert den fetten Captain Spaulding. Doch die schlimmste Fratze im Labyrinth gehört Meg Foster: Was ist die Frau fürchterlich gealtert!

6

Gehobener Trash, mit reichlich Gewalt Tarantino nachahmenden Dialogen und nackter Haut. Ein reiche Gruppe von Menschen lässt einige arme Leute entführen und sie in einem verlassenen Fabrikgebäude gegeneinander kämpfen. Die reichen kleiden sich während der Show wie Adlige im Mittelalter und die Bösewichte sehen aus wie bizarre Clowns. Sinn ergibt das ganze nicht, ähnelt eher einer Handlung aus einen Brutalo-Spiel und so ungefähr wirkt das ganze auch. Tiefgang, Sinn oder darstellerisches Vermögen sollte nicht erwartet werden, stattdessen gibt es explizite Gewalt, sinnlose Dialoge voller Fäkalausdrücke und nackte Körper. Unterhalten kann der Film, bleibt aber leicht über dem durchschnitt.

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