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Wenn man sich einen Film von Rob Zombie ansieht, erwartet man einen innovativen Horrorstreifen, der mit vielen Überraschungen aufwarten kann. So hatte er damals schon "Das Haus der 1000 Leichen" oder "The devil's Reject" konzipiert.


Auch auffallend ist, dass der Regisseur seine Werke nicht nur schreibt, sondern viele seiner Schauspieler auch mit in den nächsten Film nimmt. So taucht vor allem seine Frau Sheri Moon in fast jedem seiner Filme auf.

"31" hat eine sehr unterhaltsame Story. Zu Beginn haben wir das Close Up auf einen Mörder, den wir als Zuschauer noch nicht ganz einordnen können. Schnell erkennbar ist allerdings, dass dieser Geselle ziemlich durchgeknallt und sehr brutal agiert. Das Ganze wird auch im "Sin City" Stil in Schwarz/weiß dargestellt.

Lobenswert ist auch das Tempo des Films. Hier wird die eigentliche Truppe ziemlich schnell in das eigentliche "31" eingeführt, ein Spiel, das zum Tod führen soll. So machen Mörder Jagd auf die mehr oder weniger hilflosen Opfer.

Nicht nur bei den Killern (Stichwort: Mini-Hitler) wurde eine ziemliche Kreativität an den Tag gelegt, sondern auch bei den Mordwaffen. Auch sind die Opfer nicht alle vollkommen hilflos und versuchen sich auch zu wehren. 

Im Hintergrund agieren dann auch noch die Strippenzieher, die mit Perücke Wetten auf die Überlebenschancen der Opfer machen. Auch wenn das Ende relativ offen bleibt, so ist auch die letzte Szene stark inszeniert und lässt Raum für viele Spekulationen.

Zombie hat mit diesem Streifen aber einen gerade für ihn sehr starken Film inszeniert.

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