Alle Kurzkommentare


6

Ein echter Tarantino! Kann man also sehen, schlecht ist das nicht. Aber von allen Tarantinos mit Abstand der Schwächste! Das Beste am Film ist noch das Eingangs-Intro: verschneite Bergwelt, grandiose Musik von Morricone. Danach gehts mit der Qualität bergab. Es folgt ein Kammerspiel, bei dem jeder jeden umbrungen möchte. Wenn dann Kurt Russell plötzlich im Schwall Blut erbricht oder Jackson seine Hoden verliert, bleiben solche Szenen aufgrund ihrer Härte ein wenig im Gedächtnis, der Rest des Films ist aber schnell vergessen. Die Handlung ist sehr bescheiden, die Pinte am Schluss so dolle auch nicht. Darstellerisch eine Selbstdarstellung und Overperformance so einiger Alphatiere, am Besten hat mir noch Walton Goggins gefallen. Und auch sonst bietet Tarantino wenig in Sachen Kunst. Schade. Wie gesagt, kein schlechter Film, aber das kann Tarantino sonst besser!

8

Oh. Schwere Kost, wie so oft von Tarantino. Aber so wollen wir es!

Die erste Hälfte ist noch was (teilweise zu) schwermütig, aber in der 2. Hälfte gehts dann ab! Die Gewalt kommt unvermittelt, aber richtig schön gory! :D

Die Dialoge sind wie so oft top, die Schauspieler auch, aber alles irgendwie erst in der 2. Hälfte, wenn man vor lauter Wendungen nicht mehr weiß, wer hat denn jetzt alles eingefädelt!? (Ich lag knapp daneben)

6

Allen voran Quentin Tarantino gehört mit zu einen der besten Regisseure der heutigen Zeit. Die knackigen und Komplexen Dialoge seiner Filme, sind meist das, was sie insbesondere auszeichnet. Auch in ``The Hateful Eight´´ gibt es wieder ein großes Kammerspiel zwischen vielen zwielichtigen Gestalten mit immerhin wieder großartigen Dialogen. Indes schafft es Tarantino leider trotzdem nicht aus diesem Werk ein gewohntes Meisterstück ala Django Unchained oder Inglorious Basterds zu liefern. Die Dialoge machen Spaß aber die Handlung ist schlicht zu wenig und das Ende wenig überraschend. Davon abgesehen macht der Film Spaß. Er ist gut, die Dialoge knackig und teilweise lustig, wie gewohnt. Aber der Film schafft es nicht auf das Niveau anderer Tarantino Filme. Das ist zwar schade, wie ich finde, aber er macht durchaus Spaß.

7

Ziemlich langatmiger, teilweise auf 70er Jahre-Retro gemachter Western, der sich Tarantino-typisch mit kecken Dialogen, härtester Gewalt und bitter-bösem, schwarzen Humor als Unterhaltungszutaten bedient. Der Film baut eine Menge Spannung auf, indem jede einzelne Charaktere intelligent gegeneinander ausspielt wird - bis zuletzt der Knoten platzt und sich das Ganze entlädt. Der Ausgang des Ganzen kann sich jeder Tarantino-Fan vage so in etwa denken... Fazit: Kein Evergreen zum immer wieder ansehen, aber doch ziemlich gut besetzter und gemachte Psycho-Splatter-Western-Komödie. Die Story ist Geschmackssache, da sich ein Großteil des Geschehens in einem Haus abspielt. Halt wie üblich nichts für zart Besaitete. (7/10)

7

War heute in dem Film und kann nur sagen, geht rein.

Ein astreiner Film, der Anfang ist 20 Minuten zu lang, aber ab der Mitte des Films wird es richtig gut, mit bizarren Einfällen und spannenden Wendungen. Ich würde sagen, dieser Film gehört zu seinen besten Filmen und die letzte Stunde ist dermaßen spannend und interessant, dass jeder den Film mal ansehen sollte.
Der Gewaltgrad ist auch ordentlich, nicht extrem brutal, aber hart, Schießereien, eine Messerattacke und in finale gibt es eine amüsant Hinrichtung.
Der verwundete S. Jackson lässt gegen Ende einige lustige Sprüche los und der hat viel Wortwitz.
Gesellschaftskritische Momente gibt es auch einige.
Generell wird auch die Ausländerfeindlichkeit und die Geldgier und Machtgier der amerikanischen Gesellschaft aufgezeigt.
Alles in allem, ein harter Western mit Witz und bizarren Einfällen. Klasse.

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