Nach "13 Ghosts" kommt nun mit "Ghost Ship" der nächste Film von Steve Beck auf unsere Leinwände.
Doch zu allererst zur Handlung:
Die Crew des Schleppers "Arctic Warrior" stößt auf den seit 1962 verschollenen Luxusdampfer "Antonia Graza". Ohne einen einzigen Notruf des Capitäns riß damals der Kontakt zu dem Schiff ab. Die Crew beschließt, das Schiff abzuschleppen, da sich jeder eine hohe Belohnung von dem mehr als außergewöhnlichen Fund verspricht. Als sie jedoch an Bord des rätselhaften Schiffes gehen, um Vorkehrungen zu treffen, wird schnell klar, dass etwas ganz und gar nicht stimmt...
Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, sonst würde man dem Film die Spannung nehmen.
Nach 13 Geister hatte ich eigentlich nichts besonderes erwartet, wurde aber von "Ghost Ship" positiv überrascht. Klar, die Story ist weder originell noch neu, aber die Umsetzung ist größtenteils gelungen. Die Szenen auf der "Antonia Graza" sind durch geschicktes Spiel mit Licht und Schatten sehr atmosphärisch geworden und auch die Schockeffekte kommen nicht zu kurz. Allerdings wird hier nichts geboten, was man nicht schon hunderte Male zuvor gesehen hätte.
Die Schauspieler schlagen sich gut, auch wenn Gabriel Byrne über weite Strecken ein wenig farblos wirkt.
Alles in Allem ein netter Gruselfilm ohne großartige Höhen und Tiefen, der echten Horrorfilmkennern aber unter Umständen zu langweilig sein könnte.
6/10 Punkte