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Recht unterhaltsammer Horrormovie, den uns Regisseur Steve Beck mit Ghost Ship bietet. Der Fim selber kann mit einer düsteren Atmosphäre und einer gelungenen und gruseligen Location punkten. Die Optik des alten Schiffswrack kann überzeugen und sorgt so für das nötige Horroszenario. So kann vor allem der starke Opener überzeugen, als die Passagiere auf dem Deck alle von einem Drahtseil getötet wurden. Eine guter und vor allem einfallsreicher Anfang. Doch nun dümpelt die Geschichte etwas vor sich hin und es passiert leider nicht mehr all zu viel. Man versucht zwar nun die Crew ein bißchen vorzustellen, aber leider fehlt es so richtig an einer Identifikationsfigur im Film, mit der man mitfiebert. Die Story an sich ist interessant, vor allem als das Geister Mädchen auftaucht und man gegen Ende sieht, was auf dem Schiff noch passiert ist. Aber ich erwarte auch bei einem Horrorfilm mehr Horrorszenen. Es werden zwar einige Schockmomente eingestreut, aber sie funktionieren nicht so gut, man erschreckt sich kaum. Überhaupt konnten mich die wenigen Splatterszenen nicht so begeistern. Schaupielerisch bekommt man solides geboten.Mit Gabriel Byrne und Julianna Margulies hat man zwei gute Darsteller mit an Bord, die aber jetzt auch nicht soviel zeigen konnten, da die Rolle nicht viel hergab. Was bleibt ist ein guter Horrostreifen, der aber ohne großartige Höhepunkte und Wendungen auskommt.

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