Review

„Ghost Ship“ ist Horror, Horror pur. Nur leider trifft das auf den Film an sich zu.


Zu Begin des Film sehen wir, wie eine ganze Gruppe von Menschen auf einem Schiff durch einen scheinbaren Unfall niedergemetzelt wird. Das Schiff verschwand darauf hin für etliche Jahre.
In der Gegenwart beauftragt dann ein gewisser Jack Ferriman eine Gruppe von Leuten, welche spezialisiert sind, Schiffe zu bergen, eben dieses Schiff zu bergen, welches er plötzlich entdeckt hat. Da die Belohnung groß ist, machen sich alle auf den Weg.
An Board des Schiffes sieht es entsprechend aus, aber die Geldgier ist groß. Maureen Epps sieht immer wieder auf dem Schiff ein kleines Mädchen, nur die anderen glauben ihr nicht. Als man dann noch eine Ladung Gold findet, sind alle top motiviert und es soll losgehen. Nur leider hat das böse Schiff was dagegen...


Eine bekloppte Story, ein noch bekloppterer Film. Nach dem wirklich guten Anfang fällt die Stimmung an Board äh zu Hause rapide ab. Der Film bietet nichts, aber auch gar nichts, warum es sich lohnen sollte, hier einzuschalten. Die Story dümpelt so vor sich hin, eigentlich passiert in den ersten 60 Minuten gar nichts. Dann entschließt sich der Regisseur, in den letzten 30 Minuten doch mal ein wenig Gas zu geben und wir erfahren, was so auf dem Schiff passiert ist. Dabei wirkt alles extrem an den Haaren herbeigezogen, so dass auch hier kein Interesse aufkommen mag. Wenigstens ein paar einzelne Gore-Effekte lassen einen aus dem Tiefschlaf kurz wach werden, doch dann ist eh alles vorbei und der Film endet extrem überraschen (Hallo Ironie!).

Die Schauspieler sind blass, agieren langweilig, passen also optimal zum Film. Personen wo man sagen würde, da fiebert der Zuschauer mit, gibt es nicht. Eher wünscht man sich, dass das Schiff oder wer auch immer schon eher zuschlägt, um uns endlich zu erlösen.

Die Tricks sind passabel, wobei hier natürlich alles CGI ist. Die Tricks sind auch der einzige Pluspunkt in einen ansonsten müden Film. Dank dieser Effekte bekam der Film in seiner Ursprungsfassung eine FSK-18, vielleicht auch, um eine gewisse Gruppe vor der totalen Langeweile zu beschützen.


Fazit: Ist die Titanic damals gegen einen Eisberg gefahren, so steuert das Ghost Ship komplett gegen die Antarktis. Schlechter Plot, schlechte Schauspieler, fast alles ist hier schlecht. Und ich wollte den Film wirklich mal auf DVD kaufen, Gott sei dank habe ich es nicht getan.

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