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Harry Potter und die Kammer des Schreckens - Verfilmung des gleichnamigen zweiten Romans der Harry-Potter-Kinderbuchreihe von der englischen Schriftstellerin Joanne K. Rowling.

Kurz vor dem Ende der Ferien erhält Harry Potter (Daniel Radcliffe) bei seiner Pflegefamilie Besuch vom Hauselfen Dobby. Dieser rät ihm vor einer Rückkehr nach Hogwart ab, da ihm dort grosse Gefahr drohe, er will aber nicht verraten woher er das weiss. Harry ignoriert die Drohung und umgeht die Hindernisse um an die Schule zurückzukehren. Vor Ort haben sie einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste erhalten, der selbstsüchtige Professor Gilderoy Lockhart (Kenneth Branagh). Harry hört auf einmal eine Stimme, die allerdings nur er hören kann, und gleichzeitig wird bekannt, dass die Kammer des Schreckens wieder geöffnet wurde. Gemäss Sage erscheint danach der Erbe Slytherins und da Harry Parsel (Schlangensprache) beherrscht wird er beschuldigt der Nachkomme zu sein. Er muss nun beweisen, dass er unschuldig ist und erfährt dank dem Tagebuch von Tom Riddle, einem ehemaligen Schüler, mehr über die geheimnisvolle Kammer. Gemeinsam mit Ron und Professor Lockhart findet er die Kammer und es stellt sich heraus, dass der Professor ein Schwindler ist und keine seiner glorifizierten Zaubereien beherrscht. In der Kammer kommt es zum Kampf zwischen Harry und Tom Riddle, der, wie es sich herausstellt, später zu Lord Voldemort wurde und hier als Erinnerungsfigur erscheint. Als Komplize entpuppt sich am Ende Lucius Malfoy, es war sein Hauselfe Dobby der Harry zu beginnt vor der Gefahr gewarnt hat. Durch einen Trick befreit ihn Harry von seinem gemeinen Herr.

Das Fazit kann beinahe vom ersten Teil übernommen werden: Optisch ist alles fantasievoll ausgestaltet und entführt den Zuschauer in eine magische Welt. Wenn man das Buch (wie ich) nicht gelesen hat wirkt alles etwas überladen, aber im Grossen und Ganzen kann man der Geschichte folgen, auch wenn zahlreiche Charaktere (noch) wenig greifbar sind. Bei Teil 2 war dies noch schlimmer als beim ersten Teil. Die Darsteller machen einen soliden Job auch wenn es bei einigen Szenen etwas zu offensichtlich ist, dass vor einem Greenscreen gedreht wurde. Insgesamt aber ein solider und unterhaltsamer Film für Gross und Klein.

Note: 6,5 / 10

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