Review

"Halbtot" beginnt recht spannend und weist auch während seiner Laufzeit keine Längen auf. Zwar sind zu Beginn fast gar keine Kampfszenen zu sehen, aber trotzdem kann man sich auf Grund der Atmosphäre im Film hier schon recht gut unterhalten. Außerdem gibts auch eine recht nette Autofahrt.

Ab dem Einbruch in Alcatraz fesselt der Film den Zuschauer dann entgültig und die Actionszenen reihen sich nur so aneinander, ohne dabei die Handlung aus den Augen zu verlieren. Neben jeder Menge Ballereien, die den Film eindeutig dominieren, gibt es aber auch ein paar wenige Fights. Besonders gelungen ist dabei der Kampf mit der Gangsterfrau, Seagal ist bei diesem genialen Kampf nicht mal beteiligt.

Interessant ist auch die Kameraarbeit, die durch Slowmotion und plötzliche Highspeedaufnahmen überzeugt. Sogar die Schauspieler geben eine vernünftige Leistung ab, zwar nicht gut, aber eben auch nicht schlecht. Besonders erfreulich fand ich, dass der Gefängnisdirektor hier mal nicht als Bösewicht auftritt, sondern die Gefangenen eher unterstützt. Die Story weist zwar einige Ungereimtheiten auf (z. B.: Wieso verrät der zum Tode verurteilte doch sein Geheimnis?, Warum arbeitet das FBI nicht zusammen?), wurde aber trotzdem insgesamt recht solide umgesetzt. Auch ein wenig Humor wurde eingebaut.

Die FSK 16 Freigabe fand ich hier gerecht, denn besonders brutal geht es hier nicht zu, aber das muss ja auch nicht immer sein - die Action stimmt auf jeden Fall. Somit ist der temporeiche Streifen insgesamt eine Empfehlung wert. Im Abspann gibts übrigens noch ein amüsantes Gespräch eines Mitgefangenen, der Besuch erhalten hat.
7 Punkte

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