Review

Ein echtes Sammlerstück

In der Doku bzw. dem Experiment „Nintendo Quest“ folgen wir einem Nintendo-Fan bei dem Versuch a-l-l-e nordamerikanischen NES-Games zu erstehen - mit limitiertem Budget, ohne Internet, voller Leidenschaft und großen Augen…

Physische Medien über alles

Man weiß zwar nie genau wieviel getrickst und gefaket wurde in einer „Doku“ wie „Nintendo Quest“ - aber zumindest fühlt sich das Meiste hier echt an. Die Nerds und Geeks, die Sammler und die Sammlungen, der Drang etwas haben zu wollen oder zu bewundern, die Spiele und Spieler. Dazu ein netter Roadtrip und tolle Vibes für jeden, der auch nur einen Hauch auf Retrogaming steht. Fertig ist eine kunterbunte Reise durch den famosen, breitgefächerten Spielekatalog des Nintendo Entertainment System - und den mittleren Westen der USA. Einige Spiele hätten genauer beleuchtet werden können, aber das war hier nicht vorrangig Sinn und Zweck. Die zwei Jungs und Sammler, denen wir folgen, bleiben charakterlich eher blass, gerade im Vergleich zu vielen anderen bunten Vögeln der „Branche“. Und trotzdem ist mir „Nintendo Quest“ höchst sympathisch. Und wenn das von einem „PlayStation-Kind“ kommt, dann gibt’s kaum ein größeres Kompliment für diese „lifechanging“ Reise und Komplementierung eines Traums… 

Fazit: Für Gamer, Sammler und stolze Nerds allgemein ein toller Roadtrip! 

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