Jet Li spielt in "Hitman" einen ehemaligen Soldaten, der gerne sein Geld als Auftragskiller verdienen möchte, jedoch zu gutmütig ist, jemanden zu töten, der es unter Umständen nicht verdient hat. Als ein ranghoher Yakuza ermordet wird, bietet sich ihm die Chance, seine Qualitäten als Killer unter Beweis zu stellen. Als Belohnung für die Tötung des Mörders ist die stolze Summe von 100 Millionen US - Dollar festgesetzt. Jedoch nehmen außer Jet Li auch noch andere, weniger skrupellose Killer an der Hetzjagd teil, unter anderem auch der Enkel des Yakuzas...
Na, ja, eigentlich hätte man der Story nach zu urteilen ein bißchen mehr erwarten können. Erst die letzten 20 Minuten von "Hitman" können mit furioser Hongkong - Action aufwarten, die man bei einem Jet Li - Film erwartet.
Die Zeit davor erweist sich als absolutes Mittelmaß. Actionmäßig wird kaum etwas geboten und auch die Charaktere können nicht durchweg überzeugen. Die komödiantischen Elemente wirken eher ermüdend, als erheiternd. Allerdings wird der Zuschauer im Finale für die vorangegangene Langeweile mehr als entschädigt. Es lohnt sich also schon, "Hitman" zu Ende zu sehen.
Alles in allem jedoch ein schwächerer Film von Jet Li. Durch das toll gemachte Finale wird allerdings einiges wieder wettgemacht. Hongkong - Film - Fans sollten mal einen Blick riskieren.
6/10 Punkte