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Für den Fall seiner Ermordung hat ein alter Yakuza-Boß einen Fond über 100 Millionen Dollar eingerichtet, der an die Person ausgezahlt werden soll, die seinen Tod rächen wird und seinen Mörder zur Strecke bringt. Als er dann tatsächlich von dem mysteriösen King Of Killers, der seine Morde immer ohne Auftraggeber ausführt und nur die bösartigsten Gangster zur Strecke bringt, getötet wird, ist die Stunde für den Fond gekommen. Nun berufen seine Erben ein Treffen der gefährlichsten Killer der Welt in Hongkong ein, um sie nun auf die Jagd nach dem King Of Killers zu schicken.

Fakt ist, nach diesem Film verabschiedete sich Jet Li in Richtung Hollywood, aber nach dem Genuß von Contract Killer frage ich mich langsam ob aus monetären Angelegenheiten oder aus Scham. Ganz so schlecht ist der Film jetzt zwar nicht wirklich, bietet aber alles andere als Gründe zu ausgelassener Freude. Fängt das Ganze noch nett an mit der Ermordung des bösen Tsukamoto durch den König der Killer, passiert die nächste Stunde nämlich so etwa gar nichts mehr.
Vielmehr gibt Li hier den naiven Einfaltspinsel, der irgendwie kurz vor der Debilität steht, aber ein ehemaliger Elitesoldat ist. Prinzipiell friedlich bis zum Steinerweichen, schlägt aber eine nicht erfolgreiche Karriere als Killer ein, klar das ist alles sehr logisch. Dazu gesellt sich dann Eric Tsang als absolut nerviger Dummbatz Charakter und seine Tochter die noch für einen viel überflüssigeren romantischen Touch sorgt. Sorry aber das Zusammenspiel der drei Tränen ist langweilig, unnötig und auch kein bißchen witzig. Lediglich die letzte halbe Stunde erinnert sich Contract Killer daran ein Actionfilm zu sein und haut nochmal richtig auf die Pauke und wäre der lange Showdown nicht wirklich Extraklasse was an Martial Arts und Swordsplay zu bieten ist, wäre die ganze Nummer ein Vollschuß in den chinesischen Ofen geworden.
Sobald die Action da ist kann Li wie gewohnt brillieren, auch seine Gegner kennen sich in Martail Arts aus und haben sogar als fieses Extragimmick fiese Blendlichter an Ringen und Schuhspitzen. Darstellerisch gibts da nicht so viel zu holen, wobei ich da wohl auch nicht mehr objektiv genug bin, weil ich einige der Figuren am liebsten in die Mitte eines Tsunamis gewünscht hätte (naja und es eigentlich auch wirklich getan habe). Auch mit der Musik hatte ich sio meine Schwierigkeiten, nicht das ich mir jetzt kantonesische Minnesänger gewünscht hätte, aber die Hip Hop Beschallung und gelegentliche Metal Riffs, fand ich für einen HK Klopper sehr gewöhnungsbedürftig. Sei´s drum, Action top, Rest Murks, leider Verhältnis 1:2 für Murks.
5/10 

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