Review

An einer japanischen Schule bricht eine Invasion von Cyborgmutanten aus. Das Schulmädchen Giko scheint die letzte Überlebende zu sein. Tapfer zerlegt sie ihre mutierten Mitschüler mit ihrer überdimensionalen Hi-Tech-Kettensäge…

Die japanische Produktion vom Regisseur von HELLEVATOR (2004) präsentiert sich blutrünstig, crazy und haltlos übertrieben. Egal ob man nun Neo-Nippon-Gore oder J-Splattertrash dazu sagt. „Typisch japanisch“ trifft’s wohl am besten. Ein taffes Sukeban (= „Boss Babe“) in knapper, blutbesprenkelter Schulmädchenuniform. Kettensägen-Gemetzel und Höschenblitzer. Ein Cheerleader schießt Raketen aus der Mumu. Die Katze aus RE-ANIMATOR hat einen Gastauftritt. Vergleiche zu ähnlich abgedrehten, FX-lastigen Machwerken wie MACHINE GIRL, ROBO GEISHA und TOKYO GORE POLICE sind gerechtfertigt.
BLOODY CHAINSAW GIRL – der Titel verrät auch gleich den ganzen Inhalt, deshalb bitte keine geistigen Höhenflüge, inhaltliche Finessen oder Hochspannung erwarten. Wer kreative Gore-Einlagen und verschrobenen Humor erwartet, wird diese aber auch bekommen.
Die deutsche Veröffentlichung von Midori Impuls, die uns den Film im Mediabook in drei Cover-Varianten präsentiert, bietet viel und ist hinreißend edel.

Fazit:
Lollipop Chainsaw – Der Film.

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