In der Zukunft ist die Menschheit von der verseuchten Erde auf den Mars geflüchtet. Die dort gegründeten Kolonien werden nun von einem gewaltigen Sandsturm bedroht. Ein Wissenschaftler-Pärchen müht sich, seine in den unterirdischen Tunnel festsitzende Tochter vor der sich anbahnenden Natur-Katastrophe zu retten. The Asylum! "Marsland - Kein Ort zum Überleben" versucht sich offenbar mit mehr oder weniger großem Erfolg Mockbuster-mäßig an Ridley Scotts "Der Marsianer - Rettet Mark Watney" anzuhängen, sprich: Quasi als Sci-Fi-Katastrophenfilmchen mit Mars-Setting durchzugehen. Der Streifen gibt sich dabei überraschend ernsthaft mit nur wenig gewolltem Trash-Appeal. Was an unfreiwilligem Humor doch noch zu finden ist, ist vornehmlich dem niedrigen Budget geschuldet (die "Raumanzüge" sehen aus wie Paintball-Outfits und die Helme schließen nicht bündig etc), nicht einer laxen Arbeitsweise der Macher. Die Computer-Grafiken sind dieses Mal gar ganz passabel und solide Heimarbeit, da hat man von der Klitsche schon Schlimmeres gesehen. Leider ist "Marsland" dennoch nur wenig aufregend und eher langweilig geraten, zum großen Science-Fiction-Spektakel mit Katastrophen-Set Pieces reicht's halt eben doch nicht. Aber ich honoriere die hehren Absichten.
5/10