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Auch wenn weiterhin eine gewisse Kontinuität gegeben ist (die Heldenfigur William, nun auch besser und erwachsener gespielt), hat die Handlung inzwischen nur noch peripher mit Magie zu tun. Bis auf ein wenig tödliches Rumgeknutsche gibt es nichts zu sehen und das finale Duell der Hexenmeister ist bloß eine gewöhnliche Schlägerei! Harmloser Horror für die leicht zu beeindruckende Hausfrauenklientel, die sich sonst nur Telenovelas reinzieht? Tatsächlich wirkt die Riege an Charakteren, obwohl sie nicht einmal unsympathisch ist, wie aus einer x-beliebigen Seifenoper rekrutiert - vom Voodoopriester mal abgesehen. Auch die Beziehungsprobleme und die Untreue fühlen sich doch sehr nach täglicher Seifenoper an. Das ist noch nicht der qualitative Todeskuss für die Reihe, aber sie ist bis hier hin bereits ganz schön am Schwächeln.