Review

Gerade mal Durchschnitt

Handlung: Ami-Kindermädchen soll auf englischem Herrensitz auf den Sohn des Hauses aufpassen. Nur stellt sich heraus, daß der "Sohn" eine lebensgroße Porzellanpuppe ist. Eingermaßen mißmutig macht sie sich daran, die Puppe wie ein richtiges Kind zu behandeln. Kaum sind die Eltern verreist, versteckt sie das seltsame Ding unter einer Decke und amüsiert sich mit dem Lieferjungen, der regelmäßig vorbeischaut.
Der "Puppe" gefällt das nicht, sie beginnt ein seltsames Eigenleben zu führen - GRUSEL GRUSEL !?

Kritik: Wer etwas erwartet wie "Conjuring", "Insidious" oder "Sinister", der wird enttäuscht. Das ganze ist einfach zu harmlos und kommt zu betulich und irgendwie altmodisch daher.

Außerdem:

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Mir war bereits nach einer halben Stunde klar, worauf der ganze Grusel hinausläuft: Der "kleine Junge" lebt als erwachsener Mann weiterhin versteckt im Haus und ist für die ganzen unerklärlichen Vorfälle verantwortlich. Ich habe diese Auflösung als außerdordentlich störend empfunden! Das ganze fängt an wie "Conjuring" oder "Paranormal Activity" und hört auf wie "Psycho/Norman Bates".

Fazit: Dieses unpassende Ende verbunden mit nicht allzu grusligen und eher sparsam verteilten Schockmomenten führen zu meiner Bewertung: 4/10 - gerade noch durchschnittlich.

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