Alle Kurzkommentare


5

Mehr blutarmer, langsamer Grusel denn handfester Terror, aber das war klar. Es ist hilfreich, dass ich da eine Bezugsperson im Film hatte, nämlich "Maggie aus TWD", auch wenn die Schauspielerin hier selbstverständlich eine ganz andere Rolle spielt und viel ängstlicher und unentschlossener auftritt. Das Problem mit der lebensechten Puppe an sich ist, dass sie nur starr dasitzt und allenfalls unheimlich vor sich hin ins Leere glotzt, ganz ähnlich wie z.B. eine Annabelle. Zum Glück gibt es in diesem Fall aber einen cleveren Twist im Finale, der den bis dahin schwerfälligen Puppenhorror doch noch etwas aufwertet. Diese Auflösung ist sogar ziemlich gut durchdacht und kann einem zweiten, kritischeren Anschauen durchaus standhalten, wenn man sich das Teil denn noch einmal geben möchte. Nicht weltbewegend, doch dank der Überraschung am Ende wenigstens solide.

4

Gute Grundidee, nette Gothic-Horror-Atmosphäre und bis zum großen Twist auch wirklich solide umgesetzt - verliert "The Boy" dann nach zwei Dritteln wirklich alles, was ihn zu Beginn ausgemacht hat. Ab dem Zeitpunkt wird der gesamte Plot für eine unglaubwürdige und auch in Teilen unlogische Idee geopfert, die den Film an den Rand zur Lächerlichkeit katapultiert. Wirklich schade, aber irgendwie auch absehbar. Dass man am Ende auch noch ziemlich offensichtlich einen zweiten Teil anteasert, damit also schon von Beginn an kokettiert, macht die Sache nicht sympathischer. 4/10

8

Puppenhorror im Stile von Annabelle. Wenigstens kein billiger Abklatsch, sondern ein grundsolider Gruselstreifen, der eine gute Inszenierung mit mehr oder minder schrägen Charaktären besitzt. Annabelle braucht sich nicht warm anziehen, aber der Film ist ein ordentliches Werk, dass sich nicht anderen Horrorproduktionen verstecken muss. Eines der besseren B-Pictures!

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