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Serien dieser Art sind ja mittlerweile auch ein bisschen Zeitgeist geworden, sowohl im positiven, als auch im Negativen. Bei Beowulf hält es sich gut die Waage mit Ausreißern nach oben. Das Wichtigste vielleicht wie so oft, man sollte sich lösen vom Namen der Serie. Gerne wird ja hier ein Name und eine Handlung suggeriert, die zumindest für den unbedarften Zuschauer etwas Bekanntes darstellen sollen. Bekannter sind hier eher die GoT Elemente, mittlerweile ja Salonfähig und vor 10 Jahren noch unvorstellbar. Alles in Allem eine solide Serie, die einiges an Kurzweil bietet mit modernen Elementen und Erzählstil.
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Beowulf als Serie? Eigentlich hatte ich immer vermutet, dass mal jemand auf die Idee kommen würde, eine Trilogie aus dem Stoff zu machen á la Herr der Ringe, aber offensichtlich hat hier jemand entschieden, dass der Stoff auch zu mehr taugt. Zum Glück sind es aber insgesamt doch recht wenige Folgen und kein 100-Episoden Epos, denn dann wäre wohl noch viel mehr hinzuerfunden worden und die eigentliche Bewulf Saga komplett in den Hintergrund geraten. Viel davon wird hier eh schon eher nebenbei abgehandelt und hat nicht die Kernbedeutung wie in der ursprünglichen Sage, aber das macht eigentlich nichts. Auch die hinzu erfundenen Handlungsstränge und Charaktere passen ganz ordentlich ins Gesamtbild. Gerade die Charaktere sind sehr interessant gestaltet und kommen auch gut rüber, so dass man hier eine doch sehr nette Unterhaltung geboten bekommt.
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Eine Aufbereitung der klassischen Beowulf-Sage in einer Serie. Mit viel Liebe zum Detail und einem prima Setting inszeniert. Es gibt zwar zwischendrin ein paar Längen, aber dennoch unterhaltsam. Es gibt ein paar Anleihen aus anderen nordischen Sagen, aber insgesamt macht die Serie doch was her. Hat mir recht gut gefallen.