Dieser neue Film von Ryuhei Kitamura (siehe auch „Aragami“), der im letzten Jahr mit dem unterhaltsamen, aber filmtechnisch etwas unbedarften „Versus“ begeisterte, kann optisch überzeugen. Das Kammerspiel voller Effekte und Kampfszenen, das inhaltlich irgendwo zwischen „Das Experiment“, „Matrix“ und „The Hidden“ angesiedelt ist und gleichsam eine Mischung aus schwarzer Komödie, Sci-Fi-Thriller und Satire darstellt, weiß zwar nicht immer auf all diesen Gebieten zu überzeugen, kann aber hervorragend unterhalten. Hierzu sollte man aber ein kleines Faible für das asiatische Kino besitzen, da gewisse Erzählstrukturen etwas krude wirken können und Neueinsteigern den Genuss etwas schwierig gestalten dürften. Interessierten sei ein Blick dennoch empfohlen, Fans des japanischen Kinos ohnehin. Eine generelle Bewertung ist hier schwierig, da bekanntermaßen die Geschmäcker verschieden sind und dies hierbei stärker zum Tragen kommt, als es ohnehin meist der Fall ist.