Alle Kurzkommentare


0

Für sich genommen ist Eli Roths Kurzfilmchen aus "Inglourious Basterds" natürlich weder ernstzunehmen noch bewertbar, ausschnittsweise als Film-im-Film-Propaganda-Streifen, bei dem Hitler und Goebbels im Kino fast abspritzen, erfüllt er aber allemal seine Funktion. Wenn man ihn am Stück und ohne den Tarantino-Streifen drumherum ansieht, fällt allerdings auf, dass Roth mal wieder der Versuchung, das Ganze mit Gags in Bild und Schnitt auf lustig zu trimmen, nicht widerstehen konnte... was dann auch erklärt, warum es nicht alle Szenen in den Langfilm geschafft haben, sondern selektiert wurde. Tarantino hat halt 'nen besseren Geschmack als Roth und auch ein besseres Gespür, was 'ne einheitliche Tonalität anbelangt...

5

Der Film im Film INGLOURIOUS BASTERDS. Wenn Regisseur Roth hier so etwas wie "The Last Road to Hell" in CANNIBAL HOLOCAUST schaffen wollte, dann ist es ihm nicht gelungen. Grundsätzlich habe ich kein Problem mit Eli Roth und er handhabt die Action in seinem Shortie tadellos. Doch Daniel Brühl konnte ich irgendwie noch nie ausstehen und in den 4 Minuten Laufzeit (den relativ langen und noch einigermaßen authentischen Propaganda-Vorspann ignoriere ich jetzt mal) wird ein dubioses Szenario erschaffen, wie man es sonst nur in exakt andersrum besetzten Rollen kennt, wenn ein US-Kriegsheld reihenweise böse und feige Nazis platt macht. Na gut, doch innovativ ist das deshalb noch lange nicht, denn Roth bedient sich stilistisch eindeutig bei entsprechenden Scharfschützenszenen aus DER SOLDAT JAMES RYAN (der Turm!) und DUELL - ENEMY AT THE GATES.

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme