Auch im mittlerweile neunten Teil erwartet den Zuschauer nichts anderes als die ewig gleiche Mixtur aus Sex und Okkultismus. Man kann immer mal wieder Stichproben aus dieser zurecht unbeachteten Serie nehmen, um festzustellen, dass es im Laufe der Zeit nicht wirklich besser wurde.
In diesem Fall kehrt ein Toter wie bei "Ghost: Die Nachricht von Sam" auf die Erde zurück, doch nur eine Straßendirne mit übersinnlichen Fähigkeiten kann sich mit ihm verständigen. Die Polizei untersucht derweil eine Mordserie mit okkultem Hintergrund...
Auch hier werden die Geschichten aus der versexten Gruft mal wieder zur besonders öden Angelegenheit gemacht, zumindest dieser rote Faden zieht sich konsequent durch die gesamte Serie hindurch: Während die banale Polizeiarbeit niemanden interessiert (immerhin läuft die fesche Polizistin stets mit tiefem Ausschnitt herum) hat Trashfilm-Babe Landon Hall eine überlange Sexszene, um so möglichst viel Zeit rauszuschinden.
Das ist zwar gar nicht mal so unprickelnd, doch hätte man auch hier etwas mehr inhaltliche Substanz erwartet. Die sich ewig wiederholende Synthie-Mucke dudelt unaufhörlich rauf und runter, Sekunden werden zu Minuten gemacht. Und wenn der Tote und das Freudenmädchen zum ersten Mal in Kontakt miteinander treten, ist auch noch jede Menge unfreiwillige Komik mit im Spiel. Ansonsten müssen die üblichen nervösen Schnitte bei der Einführung (Serienkiller trifft auf schwarze Messen) herhalten. Anhand übelst billiger Effekte geht der Geist durch Wände oder steht aus seinem toten Körper wieder auf.
Fazit: Dass auch dieser Teil durchfällt, ist scheinbar die einzige Verlässlichkeit all jener Witchraft-Heuler. Einmal mehr wurde ohne jegliches Budget gedreht; schauspielerisch verpflichtet wurde, wer sich für sowas nun mal hergibt. Ansonsten gibt es noch einige andere Parts dieser Billigreihe: Deshalb zugreifen, so lange der Vorrat reicht... 2 von 10 Punkten.