Review

"Rumble in the Bronx" wird in vielen Presseartikeln zu dem Film gekürt, der Jackie Chan in Europa und den USA zum absoluten Superstar gemacht hat. Diese Aussage ist kaum nachvollziehbar, denn die Handlung des Streifens ist unglaublich schlecht.

Welchen anderen Grund könnte es also dafür geben, daß der Film in der westlichen Welt so großen Anklang fand...?

Der Form halber kurz zur Handlung:
Keung (Jackie Chan) kommt aus Hongkong nach New York - übrigens wurde nicht eine Szene des Filmes in den USA gedreht sondern ausnahmslos in Kanada aufgezeichnet - um anläßlich der Hochzeit seines Onkels ein paar Tage in der Bronx zu verbringen. Und hier gerät er zwischen die Fronten. Zuerst legt er sich mit einer Motorradgang an, die den Supermarkt seines Onkels überfällt, danach mit der Mafia, der er bei der Wiederbeschaffung eines verlorengegangenen Diamantenpaketes im Wege ist. Doch wie auf Knopfdruck werden die vormals widerwärtigen Biker seine Freunde und gemeinsam macht man der Mafia den garaus. Hurra!

"Rumble in the Bronx" ist der beste Beweis dafür, daß auch Filme ohne ein einziges Körnchen intelligenter Handlung, zumindest einigermaßen, unterhaltsam sein können. Woran liegt das? Nun, Jackie Chan ist sein eigener Stuntman, was er auch in diesem Film wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis stellt. Getreu dem Motto: "All real, no effects!" springt und rennt er von Szene zu Szene und schafft es dabei eine unglaubliche Dynamik auf den Bildschirm zu bringen.

Fazit:
Freunde des aufwendigen Breitbildkinos und Anhänger der anspruchsvollen Unterhaltung sollten die Finger von "Rumble in the Bronx" lassen. Derjenige jedoch, der Gefallen an harten Stunts, fetziger Musik und zünftigen Prügeleien in gekonnter Jackie Chan-Manier hat, der kann sich die Handlung wegdenken, sich von Actionszene zu Actionszene retten und dabei alles in allem sogar ziemlich gut unterhalten.

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