Keung reist von HK in die USA, um seinem Onkel Bill bei der Arbeit zu helfen. Dieser führt einen Supermarkt und will damit Geld verdienen. Das Projekt verläuft gut, denn auch eine Käuferin lässt sich schnell finden. Doch es kommt, wie es kommen muss: Das Treiben bleibt nicht lange unbemerkt und eine Bande von Gangstern will Schutzgelder erpressen.
Rumble in the Bronx stellt quasi die Übergangsphase Jackies vom Honk Kong Kino hinüber über den großen Pazifikteich zu seiner Zweitkarriere in den USA. Man merkt dem Film bereits auch deutlich eine Amerikanisierung, denn Chan fährt seinen oft übertriebenen Humorfaktor runter, zwar ohne ihn ganz aufzugeben, aber doch deutlich mit einer westlichen Tendenz. Seine Stärken hat er aber glücklichweise hinüber gerettet. Die Stunts und Actionsequenzen sind teilweise absolut brillant. Die Sequenzen in der Hochgarage und im HQ der Motorradgang lassen nichts von seiner Beweglichkeit und Stuntfreudigkeit aus früheren Werken vermissen.
Ehrensache das für die Martial Arts Einlagen das gesamte Mobilar verwendet wird (und ich meine wirklich das gesamte) und auf verspielte Art und Weise als Waffe herhalten muß, seien es Skier, Kühlschränke, Einkaufswägen und weiß nicht mehr was alles. Abzüge gibts für etwas zuviel Moral in der dünnen Story, das sich Jackie um ein behindertes Kind kümmert, kann man noch durchgehen lassen, aber die Moralpreidgt nach dem Fight gegen die Rocker ist dann doch etwas überzogen (Ja Jackie, wir wissen ja alle, du bist ein Guter).
Rumble in the Bronx ist einer von Chans guten Filmen, die Hong Kong Depperei werden die wenigsten vermissen und die Bewegungsabläufe sind unglaublich wie eh und jeh. Besonders als man denkt das wildeste wäre schon vorbei, packt der Film nochmal eine großangelegte Actionszene mit einem Hovercraft aus, die in einem James Bond Film auch nicht fehl am Platz gewesen wäre. Hat Spaß gemacht
7/10