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„Eine ganze Reihe gelungener Gore-Momente mit Snowboards tröstet nur bedingt darüber hinweg, dass ‚Angriff der Lederhosenzombies‘ einfach nie so richtig in Fahrt kommt“. Das schreibt Filmstarts und dem ist eig nix hinzuzufügen. Ich tu's natürlich trotzdem, war ja klar. In Kurzform: Darsteller teils grotte, Inszenierung teils grotte, Buch teils grotte. Dialekt: mittelschwer. Finale großartig. Fünfkommavier Punkte. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
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Nicht die ganz große Zombie-Hüttengaudi, weil nur noch Pfade beschritten werden, die viele andere Funsplatter bereits vor teils vielen Jahren schon breit getrampelt haben. Das bemüht kreative Töten beinhaltet hier passenderweise Skistöcke und Snowboards und im obligatorischen Schnetzelfinale dient ein Schneemobil als elektrische/motorisierte Wunderwaffe für das Over-the-Top-Geschmadder. Viele Gags sind vom Timing und vom Setup her nicht optimal, doch wenigstens die Szene, in der der nackte Extremsportler vor dem kleinen Kind steht, ist schön geschmacklos und awkward. Immerhin wurden hier auch einmal echte Bayern gecastet, die im O-Ton im authentischen süddeutschen Dialekt sprechen, und nicht etwa mal wieder US-Statisten, die bloß ein gequält Deutsch-ähnliches Phantasiegebrabbel von sich geben.