... auf dem Kurfürstendamm eine hochangesehene Adresse für das Erlernen der angemessenen gesellschaftlichen Tänze und den korrekten Umgang. Geführt wird die Schule mit einer gewissen "harten Hand" durch Caterina Schöllack (Claudia Michelsen), die mit ihrem Partner Fritz Assmann (Uwe Ochsenknecht) ein langjähriges Verhältnis pflegt. Ihr zentrales Interesse ist die sogenannte "gute Partie" für ihre drei Töchter Eva (Emilia Schüle), Helga (Maria Ehrich) und Monika (Sonja Gerhardt). Letztere ist auch ihr ungeliebtes Sorgenkind, ist sie doch gerade aus der Hauswirtschaftsschule geflogen. Derweil ist Helga dabei, ihre Hochzeit mit dem angehenden Staatsanwalt Wolfgang von Boost (August Wittgenstein) zu planen, während Eva als Krankenschwester in einer Klinik bemüht ist, mit dem Jahre älteren Arzt Dr.Fassbender (Heino Ferch) anzubandeln.
Der Verlust des Vaters, der an der Ostfront als vermisst gilt, ist immer noch überall spürbar und der schöne Schein, das Verdrängen der Echos des Nationalsozialismus steuert praktisch das gesamte Leben.
Doch die Schatten der Vergangenheit dringen nach und nach in die Realität durch. Von Boost ist heimlich homosexuell, Fassbender führte im Dritten Reich monströse Experimente durch und dient Eva nur als Vaterersatz. Monika lernt derweil den in die Benimmschule gehenden, überaus arroganten Industriellensohn Joachim Franck (Sabin Tambrea) kennen, der sie jedoch eines Nachts gewaltsam missbraucht. Ungewöhnlicherweise belastet die Vergewaltigung beide auch später noch enorm und lässt sie, gewollt oder ungewollt immer wieder in Kontakt kommen, da Joachim gleichzeitig um seinem waffenproduzierenden Vater leidet.
Monika findet später Erleichterung durch den Musiker Freddy Donath (Trystan Pütter), einen KZ-Überlebenden, der in der Tanzschule Musik macht, aber ein Fan des Rock'n Roll ist, der auch bald Monika fasziniert. Sie entwickelt ein Faible für den Tanz und beginnt ein lockeres Verhältnis mit Freddy.
Gleichzeitig taucht aber auch der Vater - mehr oder minder - wieder in Berlin auf, im Ost-Sektor wohnend und sich dem Sozialismus angeschlossen. Grund dafür ist die Beteiligung der Familie an NS-Verbrechen, wie der Enteignung der Tanzschule, die früher in jüdischem Besitz war.
Vor der Familie Schöllack eröffnen sich neue Wege, doch auch immer wieder Schatten der Vergangenheit...