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Ein kleines Mädchen, welches durch ein Haus rennt und immer „Rattenburger!“ ruft, war so ziemlich alles, was mir aus der ersten Sichtung, von vor knapp 25 Jahren, in Erinnerung geblieben war. Das, an was ich mich nicht erinnern konnte, ist die Geschichte eines kleinen Trolls, der sich den Körper eines kleinen Mädchens annimmt und die Bewohner und deren Apartments eines Mietshauses nach und nach in einen Urwald verwandelt, in dem sich allerlei kleine, hässliche und singende (ja, richtig gelesen, singende!) Monster tummeln. Klingt trashig? Ist es auch. Und erinnert, wenn er zwischendurch nicht grade ein Streifen für die kleinen Zuschauer sein will, eher an eine, in die Länge gezogene CREEPSHOW-Folge, in der sich einige, mehr oder weniger bekannte B-Movie-Darsteller dieser Epoche tummeln. Die Masken, allen voran natürlich der Troll, gehen auch durch und so ist TROLL nur leider etwas zu hart ausgefallen, sonst würde er wohl als Kinderfilm durchgehen. Und ich denke, genau die Tatsache, dass der Film für Kinder zu hart und für Erwachsenen zu albern ausgefallen ist, hat dieser kleinen Trash-Perle hier das Genick auf dem Markt gebrochen. Allerdings erklärt die Härte noch lange keine „ab 18“ Freigabe. Aber ist vielleicht mal wieder ´ne Vermarktungsstrategie.

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