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Ein 50jähriger Landschaftsarchitekt (Marcello Mastroianni) lernt zufällig ein 17jähriges Mädchen (Nastassja Kinski) kennen, verbringt eine Nacht mit ihr und wird kurz darauf von einem Freund auf den Gedanken gebracht, es könne sich, bei der jungen Frau, um seine Tochter aus einer längst verflossenen Beziehung handeln. Fortan, hin und hergerissen zwischen Moral und Verlangen, versucht er dem Geheimnis auf die Spur zu kommen... "Bleib wie du bist" wurde 1978 gedreht, besitzt aber für mich inhaltlich streckenweise noch starke Flower-Power Elemente; Tabubrüche, freie Liebe etc. Auch optisch liegt der Film seinem Entstehungsjahr entsprechend im Trend. Blanke Brüste und nackte Haut waren damals im Kino sehr angesagt. Leider kann der Film trotz einer goldigen jungen Nastassja Kinski und dem großen Marcello Mastroianni nicht überzeugen. Die Geschichte dehnt und streckt sich, ohne das wirklich etwas passiert. Auch die Dialoge sind oberflächlich und substanzlos. Mit Sicherheit kein Meilenstein im ausgehenden 70er Jahre Kino. Wenn es auch etwas hart klingt, das Interesse an diesem Film beruht heutzutage mit Sicherheit lediglich auf den Nacktszenen Nastassja Kinskis. Was wohl auch der DVD Verleihfirma klar war, wie käme man sonst auf solch eine dümmlich, primitive Covergestaltung.

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