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Slasher, soweit das Auge reicht. In den 80ern war der Slasher-Boom so groß, wie sonst nie! Es gab gute Ideen (Freitag der 13, Halloween, Die Horror Party) aber auch viele schlechte! "American Killer" gehört dabei aber definitiv zur letzteren Gruppe!

Dabei fängt alles so gut an! Die ersten Minuten lassen das Slasher-Herz fast Hüpfen vor Freude. Denn der erste Mord ist schön düster, kompromisslos und spannend in Szene gesetzt worden. Und auch die restlichen Morde sind allesamt ganz gut gelungen. Doch leider ist das was dazwischen liegt, die Story, so brutal dämlich, langatmig und langweilig geraten, dass man damit kämpfen muss nicht einzuschlafen! Keinerlei neue Ideen oder bissige Dialoge, die dem Film wenigstens etwas Glanz verleiht hätten. Alles wirkt so derartig runtergespult, dass man froh ist, wenn endlich mal wieder was passiert.
Und die Idee, den Mörder bereits in der 58 Minute zu offenbaren, ist zwar mal was neues, aber dafür verlassen die letzten 30 Minuten dann das Genre Horror ganz und es wird mehr ein "Rambo - Für Arme" aus dem ganzen Film! So eine verkorkste und blödsinnige Idee, ist mir selten in einem Film dieser Art vorgekommen!

Desweiteren sind aber auch Schauspieler, Musik, Dialoge usw. von der billigsten Sorte!

Fazit: Ein eher schlechter Beitrag, zum ewig langen Slasher-Genre. Ein guter Start, macht halt noch lange keinen guten Film! Schade!
Wertung: 4/10 Punkte

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