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Das Wortspiel beim Titel legt es nahe: Es handelt sich um zombiefizierte Zoobewohner, was entsprechend auf Tierhorror hinausläuft. Menschen verwandeln sich zwar nicht, doch die besetzen in diesem preiswert heruntergekurbelten Spektakel von The Asylum ohnehin eher Nebenrollen.

Kurz vor der Eröffnung des Zoos Eden schleppen Affen eine merkwürdige Krankheit mit sich herum. Sie brechen aus den Laboren aus und infizieren weitere Tiere. Managerin Ellen und einige frisch eingetroffene Praktikanten um Lizzy müssen sich etwas einfallen lassen, um das drohende Chaos einzudämmen…

Das Sujet erinnert natürlich frappierend an „Jurassic Park“, was durch Erwähnung desselbigen ein wenig relativiert werden soll: Anstehende Eröffnung eines großen Geländes mit nicht ungefährlichen Kreaturen, etwas läuft schief, das Areal wird abgeriegelt und schon beginnen erbitterte Kämpfe. Immerhin gibt es eine ganze Reihe mutierter Arten, was von Giraffen über Koala, über Wildschwein und Lemuren (die ja von Natur aus schon nach Zombie aussehen), bis zu Gorilla, Löwen, Papageien und Geier reicht.

Allzu dollen Schaden richten die Mutierten jedoch nicht an, zumindest nicht im Detail. Es werden ein Schädel gebrochen und Augäpfel entfernt, doch viele Szenen finden im Off statt oder werden allenfalls angedeutet. Die meisten Viecher sehen eher lustig denn furchteinflößend aus, zumal die Tricks teilweise wahrlich billig daherkommen. So ist ein Ritt auf Elefanten und eine Partie mit der Seilbahn überdeutlich mittels Greenscreen realisiert worden, wogegen dressierte Tiere wie Löwen oder Affen sogar für Spannung sorgen.

Figurentechnisch sind indes eine Handvoll Sympathieträger an Bord wie Außenseiterin Lizzy, welche sich sogleich für den guten Zweck einsetzt oder Gage, ein versnobbter Praktikant, der eine positive Entwicklung durchmacht. Natürlich gibt es auch eine Reihe namenloses Kanonenfutter, wobei keiner der Darsteller wirklich schlecht performt.

Von der Billigschmiede erwartet man keine aufwendigen Produktionen mit markanten Schauwerten und bombastischen Effekten, - insofern geht der Streifen als kleine Trash-Nummer für Zwischendurch in Ordnung. Das Tempo ist fast durchgehend flott, logische Zusammenhänge und rationale Schlussfolgerungen werden oftmals über Bord geworfen und die leuchtenden Klüsen infizierter Tiere sorgen anbei für kleine Aufheiterungen, wobei der Angriff von drei Giraffen herrlich ungelenk inszeniert ist.
Genrefans könnten einen Blick riskieren und erhalten ein nicht ernst zu nehmendes Werk mit passablem Unterhaltungswert.
5,5 von 10

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