Review

War of the Minds


Wie ist es, verrückt zu werden, abzudriften? 
Sich selbst zu Gräueltaten anzustiften? 

„They Look Like People“, Horrordrama, wie es kaum intensiver geht, 
genau diesen prekären Test besteht. 

Kein Schocker, ein extrem fies ins Mark, Unter-die-Haut-Kriecher, 
gibt es hier keine Geister oder hervorschnellenden Viecher. 

Denn viel länger als Monster und Schocks, 
bleibt der seelische Terror, das zutiefst menschliche Gesocks. 

Indiegrusel mit Anspruch und Wert, 
selten habe ich über einen Film länger nachgedacht am Herd. 

Klar ist da was 80er-Feeling, nicht nur thematisch was Carpenter drin, 
doch dieser psychologische Hammer hält dich einfach ausgesprochen clever hin. 

Emotional, intim, findet man rein, dann geht's unheimlich nah,
hier sind Ideen, Gefühle und Unsicherheiten der eigentliche Star. 

Woher kommt die Gefahr, wie bekämpfe ich mich selbst, 
wer hilft dir auf, wenn du immer wieder brutal hinfällst?!

Was Freundschaft ausmacht, Vertrauen über allem, 
da können die Stimmen am Telefon noch so laut nachhallen. 

Fazit: sicher eine der besten Darstellungen von Paranoia und Psychosen überhaupt. Absolut packendes, seelisch galliges und unfassbar emotionales Indie-Horror-Drama, bei dem weniger mehr ist. Sehr überzeugend! 

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