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Charlie und ihrer sterbenden Mutter wird ein Koch "geschenkt". Er soll sech Monate bleiben und sich um die beiden kümmern. Doch stattdessen wird daraus ein ganzes Leben und eine ganz besondere Freundschaft.


Eddie Murphy beherrscht auch die weniger komödiantischen Momente, denn richtig viel zu lachen gibt es in diesem Drama um Leben, Tod und Freundschaft nicht. Dafür bekommt man tolle Darstellende und viel Gefühl.

Und tatsächlich geht diese Geschichte, die auf der Kurzgeschichte <i>The Cook Who Came To Live With Us</i> von Susan McMartin, die auch das Drehbuch beisteuerte, zu Herzen. Zumindest mich hat sie tief bewegt, denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es einfach Balsam für die eigene Seele ist, wenn man für ein Kind (nicht das eigene) zu einer wichtigen Bezugsperson wird, um Rat gefragt wird und man einfach geliebt wird. Insofern kann ich verstehen, wie gut diese Freundschaft der Figur des Mr. Church getan hat.

Mr. Church ist ein Film der leisen Töne, der mich auch ohne ganz krasses Drama tief bewegt hat. Regisseur Beresford hat die wohl auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte in schöne, gefühlvolle Bilder gekleidet. Die Chemie zwischen Murphy und Britt Robertson passt in jeder Szene und so kann man eintauchen und trotz der kleinen Dramen und Verluste ein echtes Feel-Good-Drama erleben.


Bewegend schönes Drama ohne zu dramatische Ereignisse um eine Freundschaft, die einfach schön zu erleben ist. Welch wunderbarer Gedanke, dass es so etwas gegeben haben soll. Mag ich sehr und gehört ganz gewiss in die Top Ten meiner Erstsichtungen 2026.

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