Das Drehbuch basiert auf einen Roman von Scerbanenco und wurde von Genregröße Ferdinando di Leo (also genauso wie schon beim Klassiker "Milano Kaliber 9") geschrieben, nur führt in diesem Film Romolo Guerrieri Regie.
Die Story geht weit über den üblichen Genrestandard hinaus, im Mittelpunkt steht nicht der knallharte Polizist, sondern drei Jugendliche die auf die schiefe Bahn geraten und aus dem Kreislauf von Gewalt und Brutalität nicht mehr herausfinden. Den Kommissar spielt Tomas Milian, und das sehr souverän und glaubhaft, die Rolle ist zwar vergleichsweise klein, fordert aber einiges ab.
In "Liberi, Armati, Pericolosi" gibt es zwar Schießereien, Verfogungsjagden und nackte Haut, dramaturgisch ist der Film aber mit der beste und überzeugendste Poliziesco.
Uneingeschränkt empfehlenswert.