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Eine Sequel-Fledderei zu irgendeinem Weihnachtsfilm, der mal wieder im Laufe der Jahre Kultstatus in den USA erlangen konnte. Für mich ist es nur ein weiterer Christmas-Kitsch, der zwischen brachialem Blöd-Slapstick und schmalzigen Belehrungen über den Sinn der Feiertage (Genügsamkeit, Familie, unbedingte Fröhlichkeit) hin und her pendelt. Solche Machwerke werden wie am Fließband von den US-Kabelsendern produziert und logischerweise jedes Jahr unmittelbar vor dem Fest der Liebe auf die Menschheit losgelassen. In diesem Fall ist nur erwähnenswert, dass der nerdige, schwächliche Held bizarre Tagträume durchlebt, die teils Nazis (!) und Fesselspiele beinhalten und mit Weihnachten überhaupt nichts zu tun haben. Ansonsten machen die muffigen, spießigen Bilder (die Story spielt in den 1940ern) viel von jeglicher bunter X-Mas-Unbekümmertheit kaputt. Mit solchen Machwerken kommt man nicht in Festtagsstimmung.

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