Alle Kurzkommentare


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The Purge Nummer eins war echt sehr interessant, spannend, neu und cool, The Purge 2 war auch noch ansehnlich und gut verdaubar, aber The Purge 3 ist einfach nur noch öde, dumm, sinnlos und total langweilig. Hatte Teil eins wirklich etwas Neues und auch Sozialkritik, verkommt hier alles ins Absurde, das Gute ist so dämlich gut und doof und das Böse so dämlich böse und doof, dass es mit den idiotischen Handlungsweisen der Akteure nur noch unerträglich und allgemein unansehbar ist, dagegen hat jeder Bud Spencer oder Steven Seagal-Film mehr Tiefe und Logik.

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Ein konservativer, heuchlerischer Bonze (Trump) gegen eine humanistische, kämpferische Powerfrau (Clinton). Mit seiner simplen, einseitigen Darstellung der Dinge und seinem pseudo-aktuellen Anstrich fällt THE PURGE nun auf die Schnauze. Wenn Verfolger als George Washington oder Uncle Sam verkleidet sind, dann ist das zwar skurril und in den USA eventuell obendrein provokant, doch eine echte poltische Aussage dahinter lässt sich deshalb noch lange nicht erkennen. Dass wir als Zuschauer uns nun an die Fersen einer gejagten Senatorin heften, die es um jeden Preis zu schützen gilt, ist doch sehr weit hergeholt. Auch der kultartige Gottesdienst auf der anderen Seite des Politspektrums ist allzu überdreht und hat was von einer Farce. Was noch bleibt, das ist ein schonungsloses und blutiges Dauerfeuer, doch das gibt's anderswo auch.

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