Ein genetisch modifizierter Hybrid aus Wolf und Eisbär büchst, nachdem er die anwesenden Wissenschaftler gefressen hat, aus einer geheimen Forschungs-Anlage eines Industrie-Multis aus und macht die Wälder Alaskas unsicher. Bald schon verschlägt es das Vieh in die Nähe einer Hütte, die von einem schnöseligen Fotografen und ein paar Models in Beschlag genommen wurde, die in der eisigen Kulisse ein Shooting veranstalten. Mit schönen Natur-Aufnahmen und einem einigermaßen prominenten Cast (James Remar, Sherilyn Fenn, Graham Greene und Ray Wise in einem Quasi-Cameo) gepimptes, aber dafür inhaltlich ödes Monsterfilmchen, dem man allerdings den weitestgehenden Verzicht auf allzu augenscheinliche CGI-Effekte zugutehalten kann, und das aufgrund der schönen, handgemachten F/X-Arbeit beinahe schon als Throwback zu solchen Streifen wie "Grizzly" oder "Die Prophezeiung" durchgeht. Im Gegensatz zu John Frankenheimers Killer-Bären-Streifen mit der gepellten Presswurst auf zwei Beinen sieht das Wolfsbären-Kostüm in "Unnatural" aber ziemlich gut aus... für Fans solcher Creature-Features ist der Streifen drum auch sicherlich einen Blick wert. Besser als der übliche Syfy-Klumpatsch ist er allemal. Schade nur, dass von Seiten der Macher sichtlich keine Ambitionen vorhanden gewesen sind, die darüber hinaus gegangen wären, einfach nur einen funktionalen Streifen zum schnellen Verklappen abzuliefern. Apropos "Verklappen": auf DVD ist das Ding unter dem Titel "Maneater - Der Tod aus der Kälte" erschienen.
5/10