Mit einem Meisterwerk der Filmkunst würdigt Ralf Schmerberg auf faszinierende
Weise Afrika und seine Menschen.
"Ich bin Afrika erlegen", verrät der Filmemacher Ralf Schmerberg eine seiner
"Schwächen". Seine Liebe zum Schwarzen Kontinent erweist sich allerdings als
Stärke seines fantastischen Dokumentarfilms "Hommage à noir". Schmerberg
zeichnet ein ästhetisches Afrikabild, das den Zuschauer als
sinnlich-emotionales Erlebnis unentrinnbar in seinen Bann zieht. Dabei kommt
der Film ohne Worte aus. Die Schwarz-Weiß-Bilder sprechen - unterstützt von der
Musik des Komponisten Ralf Hildenbeutel - für sich. "Der Film lebt von
eingefangenen und geschaffenen Momenten", beschreibt Schmerberg sein
aufregendes Werk, daß er ein "filmisches Gedicht" nennt. Zweimal reiste der
ehemalige Werbefotograf und Videofilmer, der für seine Arbeiten mit zahlreichen
Preisen geehrt wurde, zu Dreharbeiten nach Kamerun. Im Herbst 1996 lief
"Hommage à noir" in den Kinos und erntete große Zustimmung des Publikums und
der Kritiker. Premiere bietet seinen Zuschauern dieses einmalige Filmerlebnis,
an dessen Ende man sich!
wünscht, daß der Film noch ewig weiterliefe - oder wieder von vorn beginne.
(Quelle: Premiere Programmheft)