Staffel eins (bestehend aus 13 Episoden):
Stylisch kalte Bilder, hochdramatische Story, gutes Schauspiel. Die Erotikszenen kommen ziemlich direkt rüber. Dennoch sollte man nicht den Fehler begehen und einen Erotikfilm erwarten. Die Serie ist eher einem verstörenden Drama zuzuordnen. Der Spannungsaufbau ist vorhanden. Die Geschichte hört einfach auf - und das scheint so gewollt zu sein. (8 Punkte)
Staffel zwei (bestehend aus 7 Episoden):
Wiederholt stylisch, kühl und kalt. Die Sexszenen sind noch direkter - und auch verstörender! Die Story hat ihre Höhen und Tiefen. Dies ist trotz des Erotikanteils keine Sexserie, sondern ein Psychodrama, das den Zuschauer gegen Ende eiskalt alleine lässt. (8 Punkte)
Staffel drei (bestehend aus 7 Episoden):
Ganz andere Geschichte ... und viel bunter, nicht so unterkühlt, dennoch schwächer als die beiden anderen unterschiedlichen Staffeln. Erotik und Sex werden praktisch auf null gefahren, dafür ist die Story nicht so verstörend und unterhaltsam, fast schon mainstreamig geraten. Dennoch für mich deutlich schwächer als die ersten beiden Storys! Wieder ist der offene Schluss Geschmacksache. (6 Punkte)
Anmerkung: Eine vierte Staffel mit einer komplett anderen Geschichte muss nicht sein. Die Staffeln sind sehr speziell und nur ein kleiner Zuschauerkreis wird Gefallen an diesen Geschichten haben. Mainstreamer schalten ab ... oder erst gar nicht ein.
Ich finde, dass alle Geschichten einen Seh-Versuch wert sind, weil die Storys polarisieren.