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Nachdem James Bond ind er entmilitarisierten Zone zwischen Süd- und Nordkorea durch Verrat in Gefangenschaft gerät, wird er vom Geiheimdienst aufgegeben. Er wird nur befreit, da man befürchtet, dass er geheime Informationen preisgeben könnte. Aus dem Dienst entlassen, macht Bond sich selbst auf die Suche nach dem Verräter, dem er seine Gefangenschaft zu verdanken hatte.

Der 20. James Bond bietet Daueraction fast ohne Pause und mit Halle Berry wieder einmal eine tolle Frau an Bonds Seite. Und trotzdem ist "Die another Day" bei weitem der schlechteste der Brosnan - Bonds. Die "Handlung", wenn man es denn so nennen möchte, ist selbst für 007 - Verhältnisse erbärmlich und Spannung kommt eigentlich gar keine auf. Zudem sind die Action - Szenen und die Sets derartig comichaft, dass man doch das einem ums andere Mal an Schumachers "Batman & Robin" erinnert wird. Besonders der Eispalast wirkt mit seiner knallbunten Ausleuchtung und dem künstlich wirkenden Eis überhaupt nicht Bond - typisch. Die Figur des Bösewichtes bleibt den ganzen Film auch sehr farblos. Das einzige, was einen dazu bewegt, den Film zu Ende zu sehen, sind die Action - Szenen, wenn auch die Spezialeffekte teilweise unter aller Sau sind.
Zudem wirkt Halle Berry an der Seite von Pierce Brosnan seltsam unkonzentriert und liefert eine nicht gerade überzeugende Performance. Lichtblicke sind jedoch wie immer John Cleese und Brosnan selbst. Mit Michael Madsen hat zudem ein weiterer, sehr charismatischer Schauspieler eine kleine Rolle, die er gut ausfüllen kann.
Insgesamt aber leider ein absolut langweiliger und überflüssiger Film, den man sich getrost sparen kann.
3/10 Punkte

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