Review

Vorwort:
Eigentlich bin ich ja kein großer Fan der James Bond Filme. Muss aber zugeben das die alten Filme, die Besten sind. Tja, das waren noch Zeiten als Sean Connery und Roger Moore als James Bond die Zuschauer verzückten. Heutzutage müssen wir uns mit den Hampelmann Pierce Brosnan vergnügen, da verwundert es keinen das die Filme immer schlechter werden. „GoldenEye“ war ja noch in Ordnung, aber von da an ging es den Bach hinunter. Legendere James-Bond-Filme wie „Goldfinger“ mit dem Bösewicht Gerd Fröbe werden wir wohl leider nie wieder sehen.
Da ich mal wieder skeptisch war und auch so die eine oder andere Kritik im Vorfeld gelesen habe, musste ich mir den Film trotzdem ansehen. Ich wurde enttäuscht, das war für mich aber keine Überraschung...

Effekte:
Frage mich ernsthaft, ob die Verantwortlichen für die Spezialeffekte nach der Vorführung des Films gefeuert wurden. So lächerliche Effekte hab ich schon seit langen nicht mehr gesehen. Ich denke da z.B. an die legendere Gleitschirm-Szene. Ich war so verwundert, das es fast schon komisch war. Ok einige Effekte waren ganz in Ordnung, aber mir fallen nur die peinlichen ein. Apropos Peinlich, das unsichtbare Auto, da fällt mir nichts mehr ein.

Humor:
John Cleese als Q-Nachfolger ist für so manchen Jux zu haben, auch hier. Ansonsten fand ich nichts komisch. Vielleicht das unsichtbare Auto, das für mich der größte Lacher im zwanzigsten Bond-Film war.

Musik:
Der Hit von Madonna, war einer der wenigen Lichtblicke des Film. Sonst hab ich an der Musik nichts auszusetzen. Der „James-Bond-Theme“ von Monty Norman bleibt natürlich unvergessen.

Schauspieler:
Schon vier mal durften wir Pierce Brosnan als James Bond bewundern. Die ersten Filme hat er ja noch einigermaßen gut geschauspielert, aber im vierten Teil, war das alles andere als gut. So langsam ist Pierce Brosnan zu alt für den Job. Allgemein hat mich von den Schauspielern keiner vom Sockel gehauen, einzig der Auftritt von Halle Berry hat mich vorm einschlafen bewahrt. Halle Berry im Bikini war die beste Szene des ganzen Films.

Lieblingszitate:
"Machen wir's wie in alten Zeiten! Wer als erster am Körper blutet, hat verloren!"
"Ich nehme an, Sie durften schon Mr. Bond's Nahkampftechnik bewundern." - "Oh ja, die Stoßkraft hat mich ganz besonders fasziniert."

Fazit:
„Stirb an einen anderen Tag“ ist für mich einer der schlechtesten James-Bond-Filme überhaupt. Hier hat aber auch gar nichts gestimmt, ob die lächerliche Story, die peinlichen Spezialeffekte oder die schlechten Schauspieler. Ich hoffe nur das es in Zukunft einen besseren Schauspieler für die Rolle des James Bond geben wird. Trotzdem bin ich gespannt auf den nächsten James-Bond-Film, der eigentlich nur besser sein kann.

Bewertung:
5 von 10 Punkten.

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