Review

Review zu Stirb an einem anderen Tag (2002)

Stirb an einem anderen Tag befindet sich auf meiner Bondrangliste auf Platz 22 von derzeit 26 Plätzen.

Stirb an einem anderen Tag ist im Ranking der Brosnan-Bonds auf Platz 4.

James Bond: Stirb an einem anderen Tag ist der Zwanzigste von derzeit 26 veröffentlichten Kinofilmen und Pierce Brosnans vierter und letzter Kinoauftritt als James Bond.

Worum geht es in Stirb an einem anderen Tag ?

Bei einem Einsatz in Nordkorea tötet Bond einen koreanischen Colonel, wird verraten und 14 Monate gefoltert. Nach 14 Monaten kommt er aus der Gefangenschaft, bekommt seinen Doppelnullstatus entzogen und macht sich eigenständig auf die Suche, die ihn in eine Genmanipulationsklinik in Kuba und auf die Fährte von Gustav Graves führt, der mit dem Ikarusprojekt ganz andere Ziele verfolgt, als bei seiner Präsentation der orbitalen Solarlaserkanone vorgestellt.

Was halte ich davon ?

Stirb an einem anderen Tag ist ein klassischer Jubiläumsbond mit enorm vielen Anspielungen auf vorige Filme – Das ist nicht sonderlich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Die Action ist gut und unterhaltsam, wirkt wie schon in TND und TWINE sehr über-konstruiert, um mit viel Gadgeteinsatz einfach cool zu wirken. Auch was etwas störend ist, ist der CGI-Anteil, der heute einfach nur noch schlecht aussieht. Vor allem das Surfen am Anfang, und das Wakeboarden gegen Ende sowie das Flugzeug im gebündelten Sonnenstrahl und die Visualisierung der Elektroschocks sehen einfach billig aus und das ist eines Bondfilms nicht würdig.

Die Einbindung des Nordkoreakonflikts ist sehr zeitgemäß und mutig. Jedoch ist Gustav Graves als Gegner, vor allem, wenn man den großen, jedoch plump und unglaubwürdig gelösten, Twist um Gustav Graves heranzieht, ein Gegner, den ich irgendwo im unteren Mittelfeld platzieren würde. Großartig ist jedoch der Schwertkampf zwischen Bond und Graves. Jinx ist in meinen Augen nur eine Mischung aus Rosie Carver und Wai Lin mit dummen Sprüchen a´la Christmas Jones. Zum Glück kam das Spin-Off nie zustande ! Ein großer Lichtblick in DAD ist meines Erachtens Rosamund Pike, die mir durch DAD im Gedächtnis geblieben ist und mir durch diverse Nebenrollen bishin zu Gone Girl gefällt und eine meiner Lieblingsdarstellerinnen ist. Rick Yune als Zao ist auch der typische Henchmen mit mehr Style als Substance.

Der Soundtrack von David Arnold ist wirklich klasse. Madonnas Titelsong ist zwar extrem polarisierend, mir gefällt er trotzdem sehr gut.

Sagen wir mal so, der Film hätte durch seine Thematik unglaublich viel Potenzial gehabt, es aber durch unglaubwürdige Entwicklungen, teils dumme, plakative Dialoge, billig gefilmte Action und viel Fokus auf Gadgets und Effekte verschenkt. Bleibt unterm Strich auf hohem Niveau ein unterhaltsamer Bondfilm, der sich leider auf den letzten Rängen vergnügen muss.

Das Rating von Stirb an einem anderen Tag beträgt 005/007 !

6/10

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