Rezept für eine Buddy-Terine.
Man nehme zwei bekannte Darsteller, am besten einen Weißen und einen Schwarzen und lasse sie ihr übliches Ding durchziehen, egal ob das nun mit den anderen Zutaten harmoniert oder nicht.
Der Schwarze plappert, sorgt aber für keinen bleibenden Nachgeschmack, während sein Gegenpart zumindest beim Verzehr für ein leichtes Lächeln sorgt.
Hinzu gibt man alle üblichen Stationen einer Buddy-Komödie, von der unglücklich verlaufenden ersten Begegnung, über die ersten "Annäherung" und der natürlich folgenden Trennung im Streit, bis zum Happy End und der endgültigen Verbrüderung - alles im platonischen Sinne natürlich.
Damit sich das Gericht zumindest ein wenig von anderen abhebt, richtet man es nicht auf dem üblichen Genreteller (Cops) an.
Damit die Durchschnittskost wenigstens nach was aussieht, garniert man das Produkt mit einer ansehnlichen Nebendarstellerin, wirklich netten Explosionen und ein paar sauber programmierten CGI-Effekten als zusätzliche Würze.
Um aktuellen Trends zu folgen und um sein Produkt besser am Markt platzieren zu können nehme man als Namen für die Brühe am besten den eines 70er Jahre Gerichts, das damals populär war und gar in Serie ging.
Was letztlich bei dieser Mixtur rauskommt, schmeckt wie 100erte Filme davor, satt wird man im Leben nicht davon und erinnerungswürdig ist das Konsumierte schon gar nicht. Immerhin verursacht der Genuss keine Bauchschmerzen und es gibt auch keinen faden Nachgeschmack, da die beiden Hauptzutaten zumindest halbwegs harmonieren und der ein oder andere kleinere Geschmackshöhepunkt vorhanden ist, sodass sich schon hier und da ein kleines Grinsen einstellt.
"I-Spy" ist geeignet für den kleinen Comedy-Hunger zwischendurch (vor allem wenn man es umsonst „genießen“ kann und es nichts anderes gibt), aber noch mal Essen möchte man das ganze eher nicht mehr.
...aber der U-Boot Running Gag hat gerockt....