Eine einfallslose Fortsetzung, wie sie im Buche steht. Es reicht halt nicht aus, nur die Opferfamilie und den Schauplatz auszutauschen, aber ansonsten noch einmal exakt dasselbe Programm abzuspulen. Wer den ersten Teil nicht gesehen hat, der kann dem Sequel vielleicht noch etwas abgewinnen. Aber im direkten Vergleich - ich habe beide Filme an 2 Tagen hintereinander angeschaut - fällt das ideenlose Recycling doch unangenehm auf, selbst für Horrorverhältnisse. Da kann das Geisterjägerduo noch so kämpfen, beschwören und zu helfen versuchen: Es befindet sich nur im lauen Aufguss seines wesentlich besseren Abenteuers, das drüben in den Staaten stattfand. Bis auf die recht harte Ermordung einer gesamten Familie zu Beginn ist diesmal kaum nennenswerter neuer Geisterspuk oder Terror drin. Mir war es stellenweise fast schon zu kitschig.